Ende des Bienenjahres

Liebe Imker, Liebe Gäste,

das Bienenjahr ist beendet, die Honigräume sind leer geschleudert. Wir blicken auf eine tolle Entwicklung zurück, hatten einen super Start im Frühjahr und perfektes Trachtwetter im Frühsommer. Die Schwarmlust blieb weitgehend aus, die Ableger entwickelten sich prima und unsere Königinnen konnten bei bestem Wetter auf Begattungsflug gehen.

Damit das kommende Bienenjahr, vor allem der Winter, gut überstanden werden kann – ist jetzt besonderes Augenmerk auf die Varroa zu legen. Wir haben unsere Wirtschaftsvölker bereits nahezu Varroafrei gemacht, indem wir alle Brutwaben entnommen und eine Fangwabe mit Larven eingehängt haben. Auch die Fangwaben sind mittlerweile entnommen und die Völker haben ein sehr großes Brutnest angelegt. Der Grundstein für eine gute Überwinterung ist gelegt.

Ich wünsche allen Imkern einen guten Behandlungserfolg im Kampf gegen die Varroa. Allen anderen Besuchen wünsche ich ein gutes Brötchen mit leckerem Honig 🙂

Alles Liebe, André Zimmermann

Bienen schwärmen – Entwicklungshöhepunkt

Liebe Imker, Liebe Gäste,

die Bienenvölker nähern sich ihrem Entwicklungshöhepunkt entgegen. In den nächsten Tagen wird die größte Bienenanzahl pro Volk erreicht sein. Dann leben etwa 60 000 Bienen in einer Behausung zusammen. Die Königinn legt jetzt täglich etwa 2000 Eier. Im Bienenvolk entsteht Platzmangel, dem die Bienen mit einer Volksteilung entgegen wirken möchten. Der sogenannte Schwarm entsteht. Falls sie das Glück haben einen Bienenschwarm zu finden, freuen sie sich über dieses Naturschauspiel. Leider sind unsere Honigbienen in freier Wildbahn nicht überlebensfähig, daher melden sie bitte Bienenschwärme unter 015225879419 wir holen diese kostenfrei ab.

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Eine schöne Zeit, genießen sie das Summen an den Blüten, der Duft des Frühlings und die wärme der Sonne! Das ist meine Jahreszeit 🙂

Ihr André Zimmermann

Varroa im Griff

Liebe Imker, jetzt wird der Grundstein für die neue Saison gelegt. Die Varroamilbe muß in diesem Jahr rechtzeitig bekämpft werden, da der frühe Brutbeginn auch die Vermehrung der Varroen gefördert hat. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, die totale Brutentnahme durchzuführen. Mit dieser Methode kann man die Milbe ohne chemische Mittel unter der Schadschwelle halten!Wie es funktionert finden sie im Arbeitsblatt des Bieneninstituts Kirchhain unter: http://www.llh.hessen.de/fachinformation/arbeitsblaetter/302-03-krankheiten-seuchenrecht.html

Der Waldhonig wird in diesem Jahr gebietsweise Mangelware bleiben. Trotz des langgezogenen Frühjahrs ist noch keine Honigtautracht in Sicht.

Sommerblütenhonig kann nach derzeitigen Schätzungen zufriedenstellend geerntet werden, die Himbeere, Brombeere und die Linde haben zuverlässig gehonigt!

Raps ist am Ende!

So, die Rapsblüte ist fast ganz durch, die Honigräume hätten sich noch besser füllen können. Leider war es am Anfang der Rapsblüte viel zu trocken und ab der Mitte wohl viel zu naß und kalt. Trotzdem konnten wir schon 300 kg leckeren Frühjahrsblütenhonig ernten. Jetzt hoffen wir auf gutes Wetter bei der Robinie und den folgenden Trachten.

Die ersten 30 Königinnen sind geschlüpft und werden morgen auf meine Belegstelle gefahren. Der Grundstein für gesunde, fitale Bienenvölker für das kommende Jahr, ist gelegt. Die erste Milchsäurebehandlung ad us vet. bei den Ablegern wurde erfolgreich angewendet.

Bienenschwärme suchen neues Zuhause

Es ist wieder soweit, der Wahnsinn hat uns wieder….. Die ersten Völker zeigen Schwarmabsichten und halten uns Imker auf Trab. Von 30 Völkern haben bisher 4 den Willen zum Ausziehen gezeigt. Durch großzügiges Schröpfen (entnahme von 2 vollen Brutwaben) kann dem Schwärmen vorgebeugt werden, vorrausgesetzt, dass die Völker nicht schon Weiselzellen angezogen haben. Wenn man den Völkern zwei Brutwaben entnommen hat und dazu noch zwei Futterwaben aus dem Brutraum, können schon 4 Mittelwände ins Brutnest gehängt werden. Dies führt zu der Beschäftigung aller Bienen – die Baubienen  bauen die Waben aus, die Königinn findet leere Zellen zum Eierlegen und die Ammenbienen werden ihren Futtersaft los da sie Brut füttern können.

Übrigens: Man sollte so viele Ableger bilden, wie man im kommenden Jahr Völker haben möchte. Vereinigen kann man immer – aber die Varroa kann bei den Ablegern ganzjährig bekämpft werden und das sorgt für ein gesundes Wintervolk!

Frohe Ostern

Wir wünschen ihnen schöne, sonnige Ostertage, viel leckere Schokolade und gutes Wetter für die weitere Tracht. Leider ist die derzeitige Temperatur nicht sehr Bienenfreundlich, nur wenige trauen sich aus ihrem Stock in die nahe gelegene Tracht. Wir hoffen, dass sich das Wetter im laufe der Woche berappelt und die Bienen wieder mit dem Sammeln loslegen können. Schade wenn alles voll am Blühen ist und die Biene nicht Arbeiten kann…… Wenn es wenigstens mal nennenswerte Niederschläge gegeben hätte – das hätte der Rapstracht sicherlich gut getan. Bleibt abzuwarten wie sich das Wetter entwickelt.

 

Raps in voller Blüte, Apfelbäume kurz davor!

Der Raps blüht vielerorts reichlich und die Obstbäume geben ebenfalls ihr bestes, wenn auch noch etwas zögerlicher als der Raps. Die Honigräume sind weitestgehend ausgebaut und schon reichlich Honig darin gelagert. Hoffen wir auf etwas Regen in den nächsten Nächten, damit die Pflanzen auch reichlich Nektar geben! Bin sehr gespannt, wann in diesem Jahr der erste Honig geschleudert werden kann.

In unseren Völkern haben wir die ersten Drohnenrahmen geschnitten und somit erstes, unbelastetes Wachs geerntet. Unsere Hühner haben sich sehr über die eiweisreiche Kost gefreut!

Die ersten Schwärme dürften in den kommenden Tagen zu erwarten sein! Wer den frühen Start der Saison verschlafen und zu spät neue Waben zugehängt hat – wird die Schwarmlust in den Völkern schon erkennen. Freue mich schon jetzt auf die Anrufe von erschrockenen Gartenbesitzern, die einen Bienenschwarm im Garten vorfinden. Macht super Spaß, Bienenschwärme einzufangen – und vielleicht lässt sich auf diesem Weg ein Jungimker gewinnen.

Beginn der Kirschblüte

Schon wieder ist Arbeit am Bienenvolk angesagt. Das anhaltend schöne Wetter der letzten vier Wochen hat auch die Kirschbäume und den Raps zum Blühbeginn motiviert. Bei uns ist der Raps gut 21 Tage früher als üblich, meist geht er hier Ende April – Anfang Mai in Blüte. Die Völker stehen super gut da und benötigen schon jetzt (Anfang April!!!!!) den Honigraum. In meiner 14 jährigen Tätigkeit als Imker habe ich das so früh noch nicht erlebt. Hoffen wir auf gutes Wetter während der Blütenzeit damit sich die Honiglager wieder füllen!

Erste Erweiterung nötig

Die Salweidenblüte ist um, die Völker haben sehr viel Pollen eingelagert. Obwohl das Wetter günstig war, sind ein paar wenige Völker immernoch im Blick zu behalten, was das Futter angeht. Die Völker brüten kräftig und brauchen reichlich Futter – jetzt bloß kein Volk mehr hungern lassen.

Bei uns beginnen die ersten Wildkirschen zu blühen. Heute konnte ich bei schönem Wetter die ersten Erweiterungen auf den zweiten Brutraum vornehmen. Die zweizargig überwinterten Völker sind auch schon sehr groß geworden und der Honigraum dürfte in kürze nötig werden.

Beachten: Lieber die Völker zu früh erweitern, als zu spät! Die ersten Drohnenrahmen sind gedeckelt!!! Diese nach der Verdeckelung ausschneiden und ausschmelzen. Niemals offen liegen lassen wegen möglicher Krankheitsübertragung.

Jetzt noch schnell ein paar Weidenstecklinge schneiden und in den Boden drücken – die Bienen werden es in den kommenden Jahren danken. Es gibt einige Weiden, die nach und nach ihren Pollen freigeben und derzeit noch am Blühen sind!! Dies sichert eine lange Pollenversorgung und stärkt die Völker ungemein.

Viel Erfolg beim Imkern! Wir freuen uns auf die neue Saison und einen wunderbaren, leckeren sowie gesunden Honig.

1. Erweiterung vorbereiten

Das tolle, warme Wetter der letzten Wochen hat zu einer enormen Bruttätigkeit in den Völkern geführt. Wenn wir Mitte der Woche die Kältefront überwunden haben, wird es bei den meisten Völkern zeit, für mehr Platz. Besonders bei einzargig überwinterten Völkern muß der Platz angepasst werden, sonst wird es schnell zu eng in den vier Wänden. Aber auch die Honigräume für die zweizargigen Völkern sollten vorbereitet werden – die Saison steht kurz bevor!