Bienenschwärme suchen neues Zuhause

Dieses Bienenjahr startet wieder einmal anders, als die Lehrbücher vorhersagen. Das kontinuierlich warme Wetter und der stete Polleneintrag hat zu einem starken Wachstum der Bienenvölker beigetragen. Besonders in der wärmeren Region des Rhein-Main-Gebietes ist die Volksentwicklung so rasant verlaufen, dass bereits Anfang April die ersten Bienenschwärme übers Land zogen.

Wer jetzt einen Bienenschwarm sieht, sollte ganz schnell einen Fachmann anrufen, denn ohne Hilfe durch den Imker sind die Honigbienen nicht überlebensfähig. Die Varroamilben töten jedes Bienenvolk innerhalb eines Jahres und gefährdet zudem auch die Bienenvölker der umliegenden Imker durch Milbenreinvasion.

Generell kann man aber sagen, dass die Natur gut 14 Tage zu früh ist. Die Kirschblüte fällt bei uns mit der Apfelblüte und Rapsblüte zusammen. Die Reihenfolge ist föllig durcheinander und alles ist auf einmal am Blühen. Unsere Bienen wissen gerade nicht, wo sie zuerst hinfliegen sollen. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Völker den Winter nicht überlebt haben und nun zu wenige Bienen für die Natur zur Verfügung stehen.

Bienenschwärme können sie melden unter: 0152 25879419

 

 

Der Bien erwacht

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Biene auf Haselkätzchen

Es ist endlich soweit! Wir Imker lauern schon Wochenlang vor den Fluglöchern und warten sehnsüchtig auf das erste Bienchen das aus der Beute schaut. Die Haselnuss bringt bei uns die ersten Kätzchen hervor an denen sich die Bienen mit dem ersten Pollen eindecken. Die Initialzündung durch die Weide wird noch ein paar Tage auf sich warten lassen. Die Weidenkätzchen schauen noch skeptisch und silbrig durch die Knospe, sie trauen den derzeitigen Temperaturen noch nicht. Die Bienen haben bereits mit dem Brüten begonnen und benötigen jetzt viel Futter um das Brutnest schön warm zu halten. Jetzt ist jedem Imker angeraten, seine Völker kurz unter Augenschein zu nehmen!!! Gerade große, starke Völker sind gefährdet zu verhungern, da sie jetzt viel Brut füttern müssen. Die Bienen benötigen jetzt verfügbares Futter, d.h. es muß Futter direkt am Brutnest sein da die Bienen bei einem Kälteeinbruch nicht über leere Waben zum Futter laufen!!!!

Leider hört man sehr viel von Völkerverlusten, meist ausgelöst durch die Varroamilbe. Die Viren und Bakterien finden durch die Einstichstelle der Milbe den Zugang zum Körper der Bienenlarven. Schlußendlich stirbt das Volk an den Sekundärinfektionen.

Bienen mit Pollen am Flugloch

Bienen mit Pollen am Flugloch – hier ist alles in Ordnung!

Besonders wichtig ist es in solchen verlustreichen Jahren, die Völker gut versteckt aufzustellen. Leider gibt es auch unter Imkern einige Langfinger und die Bienen können dadurch schnell ungewollt den Aufenthaltsort verändern.

Ich wünsche allen Imkern ein super Auswinterungsergebnis!

Bienen die Silvester erleben, erleben auch das Frühjahr!

In den letzten Wochen hatten meine Bienen ganz schön gegen den Winter anzuheizen. Bei Temperaturen von  minus 17 Grad musste einige Kraft aufgebracht werden, um in der Wintertraube die Temperatur erträglich zu halten. Bei der gestrigen Eisbiene1-2Kurzkontrolle waren noch alle Völker am Leben und bei nur einem einzigen Volk eine kleine Korrektur zu machen. Dieses Völkchen hatte eine Leerwabe zum Futter hin und so besteht die Gefahr das sie selbst mit vollen Futterwaben verhungern weil sie bei den Temperaturen nicht über leere Waben laufen. Leerwabe raus, Futterwaben drangeschoben und schon war alles wieder erledigt und meine Bienchen können sich wieder am Futter bedienen. Völker die mit uns Silvester gefeiert haben, werden in aller Regel auch den Winter überleben. Wir freuen uns rießig auf die neue Saison mit unseren fleißigen Immen.

Das Bienenjahr ist zu Ende

Wieder ist es geschafft, dass alte Bienenjahr geht zu Ende und das neue Beginnt. Die Ernte ist eingefahren und das Honiglager nicht gefüllt. Der kalte Sommer und der viele Regen haben die Bienen zur Heimarbeit verdonnert und somit blieben die Honigräume in der Sommerzeit spärlich gefüllt.

Nun hängt es an uns Imkern, ein gutes Überwintern der Bienenvölker zu sichern. Nur wenn die Varroamilbe bis zum kommenden Frühjahr unter der Schadschwelle bleibt, können wir mit starken Völkern zur Frühjahrsblüte rechnen. Wer die totale Brutentnahme gemacht hat, ist schon ziemlich gut gesichert und hat die Imkerei verstanden. Die Bienen brüten ohne Milbenlast auf frischem Wabenwerk ihre Winterbienen aus – der beste Start überhaupt. Die Völker sollten jetzt ihr Winterfutter eingelagert haben, nur die Ableger werden pö a pö bis Mitte September auf ihr Sollgewicht gefüttert.

Guten Start ins neue Bienenjahr!!!

Bienenschwärme suchen neues Zuhause

Es ist wieder soweit, die Zeit in der unsere Bienen Nahrung in Hülle und Fülle vorfinden. Biene 2015 Blutpflaume2Kein Moment eignet sich besser um sich zu vermehren. Daher ziehen in den nächsten Tagen und Wochen Bienenschwärme über das Land – auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Wild lebende Honigbienen gibt es in Deutschland nur für kurze Zeit, denn ohne die Betreuung durch den Imker überleben sie den Winter nicht. Schuld daran ist die Varroamilbe die sich in der Bienenbrut vermehrt und durch den Stich in die Bienenmade eine Eintrittspforte für Viren und Bakterien schafft.

Daher sind die Bienen auf ihre Mithilfe angewiesen! Melden sie Bienenschwärme so schnell es geht, die „Rettung“ der Bienen kostet sie bei uns keinen Cent!

Ein Bienenschwarm beinhaltet viele tausend Arbeiterbienen aber nur eine Königin. Diese _MG_7938_1kann am Tag 2000 Eier legen und versorgt somit indirekt die Vögel, Hornissen und viele andere Tiere.

Das Schauspiel eines Schwarms zu beobachten ist immer wieder atemberaubend. In einer rießigen Wolke ziehen die Bienen oft viele Kilometer weit über das Land. Angst braucht man vor einem Bienenschwarm nicht zu haben – er hat weder ein Zuhause noch Honigreserven zu verteidigen. Kundschafterbienen suchen nach dem Versammeln an einem Baum ein neues Zuhause – in unserem aufgeräumten Wald eher eine schwierige bis aussichtslose Aufgabe.

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Das Leben erwacht

Kaum sind die ersten Sonnenstrahlen etwas kräftiger, erwacht das Leben auf dem Bienenstand. Für mich als Imker ist es etwas ganz besonderes, das Bienensummen nach dem Winter zu hören und dem regen Treiben zu zuschauen. Meine Bienen haben den milden Winter super überstanden und so starten wir mit starken Völkern in die Saison. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass sich die Mühe der biologischen Imkerei am Ende doch auszahlt.

Die ersten Kurse für 2016 sind auch schon gelaufen und nun startet der Grundkurs zu meiner Betriebsweise. Es freut mich sehr, dass dieser Kurs voll besetzt ist und ich meine Erfahrungen an Jungimker weiter geben darf.

Wir nähern uns dem Frühling

Mit noch kleinen, bedachten Schritten geht es Richtung Frühling. Die Bienen waren durch den Polleneintrag im Dezember bereits auf darauf vorbereitet worden. Erste Brut wird angelegt und nun zeigt sich welche Völker geringe Varroalast tragen. Vielerorts hatten die Völker keine Brutpause – nur wer aufmerksam geschaut hat, wird schadlos über den Winter kommen.

Die Meldungen von Bienendiebstählen beunruhigen sehr und rufen uns Imker zu großer Wachsamkeit auf! Bitte auffällige Bienenangebote und vor allem Bienendiebstähle melden!

November – die Ruhe kehrt ein

Der November ist gekommen, doch die Tempera-_MG_6229turen sind für diese Jahreszeit zu hoch. Unsere Bienen haben noch nicht zur Ruhe gefunden, sie sammeln tagsüber noch Pollen und fliegen eifrig. Eigentlich sollten sich die Immen jetzt ausruhen und ihre Kräfte sparen, der einzig gute Aspekt ist, das die Bienen noch abkoten können. In den nächsten Tagen soll die Temperatur endlich fallen, so das unsere Bienen endlich Ruhe finden.

Die Mausegitter sollten bereits montiert sein, wo sie noch fehlen, bieten sich die warmen Tage geradezu an. Ich befestige die Mausegitter während des Bienenflugs, dann kann man sicher sein das keine Maus im Stock sitzt.

Die regelmäßige Kippkontrolle gibt mir Gewissheit, dass meine Bienchen kein Hunger leiden müssen. Fallen jetzt leichtere Völker auf, so sind diese zu markieren. Futter wird jetzt nicht mehr gerne abgenommen und mit den fallenden Temperaturen stellen die Bienen den Futtertransport vollständig ein und gehen in ihre Wintertraube. Ohne Brut benötigen die Bienen im Monat nicht einmal 500 Gramm Honig. Wer reichlich und großzügig eingefüttert hat wird keine hungernden Bienen finden.

Die Winterzeit bietet sich auch hervorragend zum HerstelleIMG_0179n von Bienenwachskerzen an. Der Duft dieser Kerzen breitet sich im Raum aus und erhellt die dunkle Jahreszeit. Ich liebe diesen Duft von Bienenwachs, dieser entschädigt etwas das man die Bienen am Stock nicht riechen kann 🙂

Ende des Bienenjahres

Liebe Imker, Liebe Gäste,

das Bienenjahr ist beendet, die Honigräume sind leer geschleudert. Wir blicken auf eine tolle Entwicklung zurück, hatten einen super Start im Frühjahr und perfektes Trachtwetter im Frühsommer. Die Schwarmlust blieb weitgehend aus, die Ableger entwickelten sich prima und unsere Königinnen konnten bei bestem Wetter auf Begattungsflug gehen.

Damit das kommende Bienenjahr, vor allem der Winter, gut überstanden werden kann – ist jetzt besonderes Augenmerk auf die Varroa zu legen. Wir haben unsere Wirtschaftsvölker bereits nahezu Varroafrei gemacht, indem wir alle Brutwaben entnommen und eine Fangwabe mit Larven eingehängt haben. Auch die Fangwaben sind mittlerweile entnommen und die Völker haben ein sehr großes Brutnest angelegt. Der Grundstein für eine gute Überwinterung ist gelegt.

Ich wünsche allen Imkern einen guten Behandlungserfolg im Kampf gegen die Varroa. Allen anderen Besuchen wünsche ich ein gutes Brötchen mit leckerem Honig 🙂

Alles Liebe, André Zimmermann

Bienen schwärmen – Entwicklungshöhepunkt

Liebe Imker, Liebe Gäste,

die Bienenvölker nähern sich ihrem Entwicklungshöhepunkt entgegen. In den nächsten Tagen wird die größte Bienenanzahl pro Volk erreicht sein. Dann leben etwa 60 000 Bienen in einer Behausung zusammen. Die Königinn legt jetzt täglich etwa 2000 Eier. Im Bienenvolk entsteht Platzmangel, dem die Bienen mit einer Volksteilung entgegen wirken möchten. Der sogenannte Schwarm entsteht. Falls sie das Glück haben einen Bienenschwarm zu finden, freuen sie sich über dieses Naturschauspiel. Leider sind unsere Honigbienen in freier Wildbahn nicht überlebensfähig, daher melden sie bitte Bienenschwärme unter 015225879419 wir holen diese kostenfrei ab.

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Eine schöne Zeit, genießen sie das Summen an den Blüten, der Duft des Frühlings und die wärme der Sonne! Das ist meine Jahreszeit 🙂

Ihr André Zimmermann